Historie

Das Haus wurde 1885 erbaut. Aus dem Jahre 1938 existieren Baupläne, laut denen das Gebäude von Schreinermeister Gustav Ebbecke als 3-Zimmer-Wohnung mit Büro, Küche und Bad genutzt wurde.
 

Den nächsten Eintrag entdecken wir 1947. Als Bauherr des im Krieg zerstörten Hauses ist Gottlieb Holzinger verzeichnet.

 


 

Auch wissen wir noch von einem Parkettverleger mit Küferei im Hof. Wann genau, das ist uns leider nicht bekannt.Später wurde im vorderen Bereich eine Weinstube mit angeschlossener Kelterei betrieben. Fellhauers WeinstubeHausbesitzer war die Familie Fellhauer, die ihre Weinstube als Familienbetrieb führte. Wie der Name schon sagt: "Fellhauers Weinstube".Die erste Kneipe gab es in diesem Haus als "Depot", dessen Betreiber der Friseur Pepo March und Ehefrau Margit waren.Der Name "Depot" blieb vorläufig, der Pächter wechselte. Klaus Käshammer betrieb es, bis ca.
 

1972 Birgit Murmann hinter den Zapfhähnen auftauchte. Hier hatte der spätere Wirt Udo den ersten Kontakt mit dem Alkohol.Beim "Heinebrand" 1976 kam Birgit Murmann bei einem Unfall mit einem Feuerwehrauto ums Leben. Nach ihrem Tod meldete sich nur für kurze Zeit ihr Mann Bernd als Pächter an.Vom Sommer 1978 bis zum Frühjahr 1980 wurde es dann zum "Thethys". Zwei 26jährige Studenten (Helmut Häusler und Jürgen Erdmann) sprangen ins kalte Bier und betrieben das "Thethys" erfolgreich.Später wurde es unter den Herren Godemann und Krause wieder zum "Depot". Das allerdings mit eher bescheidenem Erfolg, worauf die Räumlichkeiten für ein Jahr geschlossen wurden.Bis zu jenem kalten Donnerstag (18.11.1982) an dem Gudrun Linn, eine erfahrene Wirtin (Bürgerstüble), sich des "Depots" annahm und es kurzerhand in "Stövchen" umbenannte. Unter großen Anstrengungen gelang es Gudrun (Guddi) aus dem "Stövchen" eine kleine aber feine Kneipe zu machen. In den 17 Jahren, in denen das "Stövchen" unter ihrer Leitung stand, hat es Gudrun fertiggebracht, eine treue Fangemeinde um sich zu scharen, die bis heute Bestand hat.

 


 

Nach 40 Jahren Gastronomie widmet sich Gudrun sich nun den wirklich schönen Dingen, die wo die was sie die ganze Zeit keine Zeit für hatte (der Wein ischsubber).Ihre geliebte Kneipe gab sie vertrauensvoll in die Hände von Udo, der das "Stövchen" seit dem 1.3.2000 gepachtet hat und nach einem Umbau am 20.4.2000 um Punkt 9.00 Uhr eröffnete. Auch hier blieb der Name, der Pächter wechselte. Es ist halt einfach das "Stövchen".Soviel wissen wir. Wisst Ihr mehr??? Falls Ihr noch Infos über die Geschichte dieses Hauses habt, sagt uns Bescheid, wir sind begierig darauf, unsere lückenhafte Chronik zu vervollständigen.